| Sonderkennzeichen |
|
Kennzeichen von Mitarbeitern der US-Army in Deutschland |
Letzte Änderung: 15.09.2010 17:13
![]() ![]()
|
Die
US-Streitkräfte verwendeten seit Juli 2000 bis 31.12.2005 für Ihre
Mitarbeiter Schilder, die den deutschen Euro-Schildern sehr ähnlich
sind. Seit 01.01.2006 findet zur Hauptuntersuchung ein Zwangsumtausch
zu den deutschen Standartschildern nach Wohnortprinzip statt. Die
Kennzeichen laufen aus. Durch die optische Ähnlichkeit mit den Euro-Kennzeichen
sollten die Fahrzeuge nicht so auffallen, wie bis dato. Sie trugen
die Buchstabenkürzel AD, AF, HK und IF, welche für deutsche Kennzeichen
nicht vergeben sind. AD und AF waren die ersten freien zweibuchstabigen
Kombinationen beim KBA. AD, AF und HK wurden
hierbei ausschließlich für Priavtfahrzeuge der Angehörigen
der US-Streikräfte verwendet. Die Dienstfahrzeuge erhielten ab
2004 die Kombination IF. Diese Kombinationen waren in der europäischen
Standardausführung von 52 cm Länge erhältlich. |
![]() |
Das blaue Feld am linken Rand enthielt NATO-Emblem und USA-Schriftzug. Die Stempelplakette mit Wappen trug die Aufschrift: "Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland" und stellt die drei Telstreitkräfte dar. |
![]() |
Vorn und hinten sind außerdem identische Prüfplaketten mit dem Datum der Gültigkeit der Zulassung. Sie ähneln den deutschen Prüfplakette. Bis 2003 wurden die Monate durch die Anfangsbuchstaben abgekürzt (siehe Foto links), ab 2004 wurde auf das deutsche Zahlensystem der Monate umgestellt. Der obenstehende Ablaufmonat ist hierbei - wie üblich - gelocht. |
![]() |
Diese
zentral vergebenen Kennzeichen verwendeten die in Deutschland stationierten
US-Truppen bis 2000. Sie waren vom Format identisch mit originalen US-Kennzeichen. Ziffern und Buchstaben hatten nur für die Verwaltung Bedeutung. Zwischen Buchstabenpaar und der dreistelligen Ziffern standen untereinander die Buchstaben "USA". |
| Überführungskennzeichen |
![]() |
Seit Ende 2008
sind neue US-Überführungskennzeichen (oder temporäre Schilder)
auf den Straßen zu sehen. Sie weisen analog dem deutschen System eine
rote Schrift auf weißem Grund auf und sind auf den zweizeiligen verkleinerten
Platinen mit USA-Balken und NATO-Symbol geprägt. Das T steht für Transit. Die nachfolgenden Buchstaben codieren den Standort. In der unteren Zeile folgt schließlich eine fortlaufende Nummer, welche immer mit einer oder mehreren Null(en) beginnt. Auch hier wird die übliche FE-Schrift verwendet. |
Codeliste:
| Kürzel | Standort |
| T A | Ansbach |
| T BA | Bamberg |
| T BH | Baumholder |
| T BU | Büchel |
| T G | Garmisch-Partenkirchen |
| T GK | Geilenkirchen |
| T GR | Grafenwöhr |
| T H | Heidelberg |
| T HS | Hohenfels |
| T I | Ingolstadt |
| T K | Kaiserslautern/Rammstein |
| T M | Mannheim (Hauptquartier) |
| T MA | Mannheim |
| T S | Stuttgart |
| T SP | Spangdahlem |
| T SW | Schweinfurt |
| T W | Wiesbaden |
| Ausfuhrkennzeichen |
|
Erstmals
wurde am 1. März 2009 eine neue Buchstabenkennung ausgegeben, welchen
ausnahmslos im verkleinerten US-Format geprägt wird. Bislang wurden für Ausfuhrzwecke Restbestände der HK-Schilder aufgebraucht. Die Ausfuhrkennzeichen haben eine Gültigkeitsfrist von 90 Tagen. Dann müssen sie am neuen Wohnort in originale US-Tafeln getauscht worden sein und die Ausfuhrschilder als Nachweis vorgelegt werden. |
|
Seit 2010 sind nun Schilder mit QQ-Kennung gesichtet worden. Es wird vermutet, dass sie den SH-Schildern folgen. Es gibt Angaben der Army, dass die Kennungen der Ausfuhrkennzeichen jährlich wechseln. |