Wunschkennzeichen

Letzte Änderung: 08.03.2010 14:51




Stark im Trend bei der Zulassung von Fahrzeugen sind die Wunschkennzeichen. Sollte Ihre Wunschkombination noch nicht belegt sein, können Sie gegen eine Extra-Gebühr von 10,20 EUR Ihre Initialen, Geburtstage, den Fahrzeugtyp oder andere Dinge auf Ihrem Kennzeichen verewigen lassen (vorausgesetzt, die Kombination ist noch frei). Meist besteht die Möglichkeit, bei den Ämtern bis zu 6 Monaten im Voraus die Wunschkombination reservieren zu lassen, was allerdings zusätzlich mit 2,60 EUR zu Buche schlägt. Fragen sie am besten einfach dort nach bzw. besuchen Sie die offizielle Homepage Ihrer Stadt/Ihres Kreises. Denn bei zahlreichen Behörden ist dies auch online möglich. Wo genau? Das erfahren Sie, wenn Sie auf die "Info"-Buttons am Rand der Kennzeichenlisten klicken. Dort finden Sie auch den Link zu Ihrem Landratsamt oder Ihrer Stadtverwaltung.
Wichtig dabei ist lediglich, dass Sie eine Kombination innerhalb des Vergabesystems zwischen Buchstaben und Ziffern wählen, die in Ihrem Zulassungsbezirk auch vergeben wird. Auch hierfür ist die entsprechende Homepage bzw. ein Anruf bei der Behörde letztlich der beste Ratgeber.

Bei obenstehendem Muster sehen Sie z.B. eine Möglichkeit für meine Person: "RP" als meine Initialen, die "74" für mein Geburtsjahr.
In Ballungsräumen, wie Berlin, München, Hamburg etc. wird diese Möglichkeit aufgrund der zunehmenden Knappheit freier Nummern natürlich schwieriger.

Zu beachten ist:

-    dass Ihr Wunschkennzeichen maximal 8stellig sein darf (Bei Saison- und H-Kennzeichen nur max. 7stellig) und im Rahmen des Vergabesystems Ihres Zulassungsbezirks liegt.
-   dass sogenannte ehem. "Nazi"-Wunschkombinationen noch immer verboten sind, da sie wichtige Abkürzungen der Hitler-Diktatur waren. Diese sind: HJ, KZ, NS, SA und SS.
-   in Hessen ist zusätzlich "SD" geperrt, in Stuttgart S-S ... , S-ED ... und in Köln auch K-PD...

Vereinzelt findet man diese Kombinationen doch noch vor - an Fahrzeugen mit Altkennzeichen, die nicht mehr ausgegeben werden. Meines Wissens gibt es einen Erlass des Bundesverkehrsministeriums, nach dem die Bundesländer Mitte der 90er Jahre angewiesen wurden, diese Art der Nazi-Kürzel nicht mehr zu verwenden.

 

(Danke für das Foto an Silvio Schurig, der seine Initialen "SS" nicht bekommt)

 

Dieses Kennzeichen mit Unterscheidungszeichen "HJ" z.B. stand im Januar 2005 bei eBay zur Versteigerung.


- Wunschkennzeichen beim Fahrzeugwechsel "mitzunehmen" ist übrigens seit 2007, meist gegen geringe Gebühr, bundesweit möglich.

 

Hier können Sie Ihr


bestellen